Ausbildungssysteme im Vergleich

Die Wege zum Ziel sind in Deutschland verschieden, wenn man eine Berufsausbildung machen möchte. Um eine Ausbildung zu beginnen, muss man geschäftsfähig sein, also das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Die Schulische Berufsausbildung sieht eine Ausbildung in einer Berufsfachschule oder Fachakademie vor. Berufe, für die man diesen Weg gehen muss, werden vor allem im Gesundheitsbereich angeboten. Zum Beispiel: Altenpfleger/in, Laborant/in im Gesundheitswesen, Erzieher/in, Designer/in ect.

Sehr beliebt ist mittlerweile die Beamtenausbildung. Die Ausbildung im öffentlichen Dienst unterscheidet sich je nach Laufbahn. Gewählt wird zwischen dem einfachen Dienst und dem mittleren Dienst. Die Beamtenausbildung ist in verschiedenen Ausbildungsberufen möglich: z.B. Beamter/Beamtin allgemeiner Inneren Verwaltung, Beamter/Beamtin Bundesbank, Beamter/Beamtin Feuerwehr und andere.

Schüler/innen mit Fachabitur können sich auch für eine Abiturientenausbildung entscheiden. Hier handelt es sich um spezielle Ausbildungsgänge für Schüler/innen mit (Fach-)Abitur, bei denen meist ein Berufsabschluss mit einer beruflichen Zusatzqualifikation erworben wird: z.B. Eurokaufmann, Europaassistent, Handelsfachwirt.

Das Duale Studium ist eine Kombination aus beruflicher Ausbildung und Studium. Dafür benötigt der Interessent / die Interessentin je nach Studiengang Abitur, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Die beliebteste Ausbildungsvariante in Deutschland ist und bleibt die Duale Ausbildung.